Aktuelle Informationen und Nachrichten der Bündnismitglieder

  • 05.06.2019: Sommerferienkalender 2019

Vom 20. Juni bis zum 02. August 2019 haben die Kinder und Jugendlichen in Brandenburg und Berlin Sommerferien. Zur abwechslungsreichen Gestaltung ihrer Freizeit zeigt der Sommerferienkalender 2019 den Eberswalder*innen, was in ihrer Stadt so alles los ist. So können Kinder, Jugendliche und Eltern sich schon vor der freien Zeit einen Überblick über die Vielfalt des Angebots verschaffen und ihre Freizeit planen. Der Kalender enthält vielfältige Angebote - von einzelnen Aktivitäten, über Projekte, bis hin zu Ausflügen - und informiert auf 24 Seiten über Angebote und Anbieter*innen aus Eberswalde und der Region. Der Sommerferienkalender 2019 liegt in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen der Stadt Eberswalde aus und ist zudem auf der Homepage www.eberswalde.de abrufbar.

 

  • 13.05.2019: Einladung zur "Offenen Bühne der Kulturen"

Wie gewohnt lädt die Stadt Eberswalde am letzten Sonntag im August auf dem Marktplatz zum Klassik Open Air des Brandenburgischen Konzertorchesters. In diesem Jahr soll diese Veranstaltung erstmals genutzt werden, um die Bühne zu öffnen und so auch allen anderen Talenten, den unterschiedlichen Tanz- und Gesangsgruppen sowie Solokünstler*innen der Stadt ein Forum für ihr Können zu bieten. Gemeinsam mit dem Tanzhaus Eberswalde und der Evangelischen Stadtkirchengemeinde lädt die Stadt also auf die "Offene Bühne der Kulturen". Für einen Auftritt im Bereich Musik, Tanz oder beispielsweise auch Improvisation und Theater können sich alle Interessierten bis zum 20. Juni 2019 formlos bewerben, eine E-Mail an familienreferentin@eberswalde.de genügt.

 

  • 02.05.2019: Eberswalder Familienwoche vom 14. bis 19. Mai 2019

Vom 14. bis 19. Mai 2019 wird in Eberswalde wieder die Familienwoche stattfinden. Die fünfte Ausgabe der gemeinsamen Veranstaltung des Lokalen Bündnisses für Familie und der Stadt Eberswalde trägt in diesem Jahr das Motto "Musik & Tanz verbinden". Schirmherr des Familienbündnisses und der Familienwoche zugleich ist Bürgermeister Friedhelm Boginski, der an vielen Veranstaltungen innerhalb der Woche auch persönlich teilnehmen wird. "Familien sind aus meiner Sicht ein hohes Gut und damit ist Familienfreundlichkeit für mich ganz besonders wichtig", so der Bürgermeister. "Eberswalde hat für Familien in allen Spielarten, für Jung und Alt so viel zu bieten. Die Familienwoche ist die perfekte Gelegenheit für alle, diese Möglichkeiten unserer Stadt näher kennenzulernen." Und so ist auch für jede Altersklasse und für jedes Interesse etwas dabei: Für die Kleinsten startet die Familienwoche am 14. Mai mit einer Lese- und Bilderbuchreise in der Stadtbibliothek, in die ab 16 Uhr auch das Sprachencafé zu Besuch kommt und vom bunten Alltag in Familien erzählen wird. Anlässlich des Internationalen Tages der Familie am 15. Mai lädt das Lokale Bündnis für Familie Eberswalde gemeinsam mit dem Bürgermeister ab 16 Uhr zu einem offenen Treffen in die Stadtbibliothek. Zu Melodien der Bläserklasse der Bruno-H.-Bürgel-Schule wird die Vielgestaltigkeit familiärer Bezüge in den Fokus gestellt. Und im Brandenburgischen Viertel veranstaltet die Kita "Gestiefelter Kater" gemeinsam mit der Kita "Kleeblatt" ein offenes Familienfest. Am Mittwoch, dem 16. Mai wird in der Zoogaststätte "Brauner Bär" der traditionelle Seniorentag stattfinden. Zu Salonmusik des Brandenburgischen Konzertorchesters wird Kaffee und Kuchen gereicht. Eine kleine Akteursmesse lädt zu einem Informations- und Aktionsspaziergang ein. Die Akademie 2. Lebenshälfte Kontaktstelle Eberswalde wird den Gästen des Seniorentages die Chancen der Digitalisierung näher bringen und selbstverständlich gibt es die Gelegenheit, einigen Tieren hautnah zu begegnen. Wie in den letzten Jahren werden am Freitag, dem 17. Mai in den Kitas und Horten der Stadt am Nachmittag kleine Familienfeste gefeiert: Sport, Clownerie und Puppenspiel, Karaoke und Kindertanz, Waffeln und Grill… Für den späten Nachmittag ab 17 Uhr wird bei Klängen von Buena Vista Social Club auf den Marktplatz zum Salsa-Tanzen eingeladen. In Spechthausen wird der Freitag traditionell dazu genutzt, das Familiensportfest zu veranstalten – eine gute Gelegenheit, zusammenzukommen, sich beim Gummi-Stiefel-Weitwurf oder Schubkarren-Wettrennen sportlich zu messen. Am Samstag, dem 18. Mai findet ein großes Familienfest im Park am Weidendamm statt, das mit "Guten Morgen Eberswalde" startet. Im Anschluss wird zum kulinarischen Basar „Essen mit Händen“ geladen – ein Mitbring-Buffet, auf dem mitgebrachte Köstlichkeiten aus den unterschiedlichsten kulinarischen Bezügen und lokalen Regionen von Eberswalde, Brandenburg, Deutschland und der Welt aufgetischt werden. Alle Eberswalderinnen und Eberswalder sind eingeladen, das Buffet mit eigenen Kreationen und Leckereien, die man gut mit den Händen essen kann, zu bereichern. Ab 14 Uhr führt das Brandenburgische Konzertorchester "Tänze der Kulturen" auf – das Mit-Tanzen ist ausdrücklich erwünscht. Und zum Abschluss der Familienwoche dürfen sich am Sonntag, dem 19. Mai alle auf eine ganz besondere Überraschung freuen. Zusätzlich wird im Verlauf der Familienwoche die mittlerweile siebente Ausgabe des Eberswalder Familienwegweisers veröffentlicht. Das komplette Programm der Familienwoche kann auf der Homepage der Stadt Eberswalde www.eberswalde.de eingesehen werden.

 

  • 03.04.2019: 11. Eberswalder Freiwilligentag am 04.05.2019

Bereits zum elften Mal findet der Freiwilligentag in Eberswalde statt. Eberswalder*innen erhalten die Gelegenheit, an einem Tag Gutes zu tun und so gemeinnützige Einrichtungen und deren Arbeit kennenzulernen und andere aktive Menschen zu treffen. Auch in diesem Jahr gibt es wieder viele spannende Angebote, die ganz verschiedene Interessen ansprechen. Nebenbei können Freiwillige auch für sich persönlich etwas dazu lernen. So kann man beim Putzen von Stolpersteinen etwas über die Lebens- und Leidensgeschichte ehemaliger jüdischer Bewohner*innen erfahren, beim Malern und Pflanzen ins Tanzhaus Eberswalde reinschnuppern, im Altenpflegeheim "Freudenquell" mit älteren Menschen Bewegungsspiele machen oder für sie singen und musizieren. Auch für gärtnerisch Interessierte bieten sich vielfältige Möglichkeiten, zum Beispiel kann man im Gemeinschaftsgarten im Brandenburgischen Viertel lernen, was ein Hügelbeet ist und wie es angelegt wird, oder auf dem "Neuen Blumenplatz" bietet sich fachlicher Austausch mit einem erfahrenen Garten- und Landschaftsarchitekt*innen an. Die Lebenshilfe freut sich über Freiwillige, die den Tag gemeinsam mit einem Menschen mit einer kognitiven oder körperlichen Behinderung erleben möchten. Ein ganz neues Projekt, bei dem gegenseitige Schwellenängste abgebaut und Blickwinkel geöffnet werden sollen. Die Bürgerstiftung Barnim Uckermark, als Hauptorganisatorin des Freiwilligentages bietet auch in diesem Jahr wieder mehrere eigene Projekte an. Alle Beteiligten mögen sich auf gesellige Pausen in ihren Projekten und den Dankeschön-Abend im Paul-Wunderlich-Haus freuen, wo man in fröhlicher Runde zusammenkommt, die Ereignisse des Tages austauschen und das Geschaffte feiern kann. Die 36 Angebote und die Möglichkeit, sich online anzumelden, finden sich ab sofort im Internet unter www.freiwillig-in-eberswalde.de/mitmachen-freiwilligentag sowie auf dem Flyer überall im Stadtgebiet.

  • 06.03.2019: Fotowettbewerb für Eberswalder Familien

Das Lokale Bündnis für Familie Eberswalde ruft ab sofort gemeinsam mit der Stadt zu einem Fotowettbewerb auf. Unter dem Motto "Familie? Das sind wir alle?" sind alle Eberswalder*innen mit dem Wettbewerb eingeladen, authentische und gleichsam kreative Fotografien ihrer familiären Lebenswirklichkeit einzureichen. "Familie ist so bunt und doch immer einzigartig - Bilder sagen ja oft mehr als tausend Worte. bei dem Wettbewerb geht es uns nicht um extravagante oder sensationsgetragene Eindrücke von Familien in unserer Stadt, sondern um Fotografien, die den Charme vom lokalen Familienleben in all seinen verschiedenen Konstellationen abbilden", so Katrin Forster-König, Referentin für Generationen und Familie, die in dieser Funktion auch das Familienbündnis koordiniert. Aus allen eingereichten Fotografien werden insgesamt 10 Familienbilder ausgewählt und mit Sach- und Geldpreisen prämiert. Die ausgewählten Fotos sowie alle weiteren Wettbewerbsbeiträge werden im Rahmen der Eberswalder Familienwoche am 15. Mai 2019 der Öffentlichkeit präsentiert. Die genauen Teilnahmebedingungen sowie Hinweise zum Datenschutz sind auf der Homepage der Stadt Eberswalde www.eberswalde.de nachzulesen. Einsendeschluss ist Freitag, der 12. April 2019. 

 

  • 26.02.2019: Neuer Integrationsmanager für das Brandenburgische Viertel

Bereits seit Anfang des Jahres gibt es mit Sergey Moiseenko einen Integrationsmanager im Brandenburgischen Viertel von Eberswalde. Seine Tätigkeit konzentriert sich vorrangig auf die Integration von Flüchtlingen, wobei er beispielsweise Orientierungsgespräche für Geflüchtete, unter anderem zum Thema Arbeitsmarkt und berufliche Zukunft anbietet. Er unterstützt Geflüchtete bei der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen und ist auch bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen behilflich. Zusätzlich hilft er bei der Kommunikation mit Behörden und führt Workshops sowie Infoveranstaltungen zum Thema Arbeit in Deutschland durch. "Dank des Förderprogramms "Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten - Vielfalt als Chance" des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg konnten wir mit Sergey Moiseenko einen konkreten Ansprechpartner vor Ort installieren, der Geflüchteten aktiv mir Rat und Tat zur Seite steht", so Wirtschafts- und Sozialdezernent Prof. Dr. Jan König, "Das ist ein wichtiger Beitrag zur Integration hier in Eberswalde". Sergey Moiseenko lebt seit sechs Jahren in Deutschland, hat in Jena Interkulturelle Kommunikation studiert und war zuletzt mehrere Jahre in einem Projekt mit Flüchtlingsbezug in Berlin tätig. Der neue Integrationsmanager ist telefonisch über die Durchwahl 03334 - 81 82 45 sowie per E-Mail zu erreichen: s.moiseenko@remove-this.eberswalde.de.

 

  • 20.02.2019: Förderbescheid übergeben

Der Förderverein Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg e. V. hat von Bürgermeister Friedhelm Boginski am 18. Februar 2019 einen Förderbescheid über 50.000 EUR übergeben bekommen. "Quantitativ gesehen stellen Seniorinnen und Senioren den größten Bevölkerungsanteil in Eberswalde", so der Bürgermeister. "Daher ist es wichtig, dass die Akademie ihre Angebote auch in Zukunft umsetzen kann." Dabei ist das Angebot für alle interessierten Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt gedacht. "Es gibt bei uns kein Mindestalter. Jeder ist willkommen, unsere Angebote zu nutzen", so die Vorstandsvorsitzende, Marion Köstler. Im Zentrum der Arbeit des Vereins, der in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag feiert, stehen die Koordination ehrenamtlicher Tätigkeiten sowie Angebote des lebenslangen Lernens. Besonders Sprachkurse, der sogenannte Kraftfahrerstammtisch sowie Kurse zum Umgang mit Laptops und Tablets erfreuen sich großer Beliebtheit. "Es gibt viele Ältere, die etwas tun und mit der Entwicklung mithalten wollen. Wir unterstützen und begleiten sie dabei", so Marion Köstler. Insgesamt verzeichnete die Akademie im vergangenen Jahr insgesamt 2.077 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an über 200 Kursen und Veranstaltungen. Die Eberswalder Präsenz des Vereins ist im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio in der Puschkinstraße 13 beheimatet.

 

  • 15.02.2019: Einladung zur Frauenwoche

Anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Frauenwahlrecht und der bevorstehenden Wahlen lädt das FrauenNetzwerk Barnim aktive Politikerinnen, Kandidatinnen und interessierte Frauen herzlich zu einem Austausch am 08. März ab 17:00 Uhr in das Paul-Wunderlich-Haus. Der Frauentag soll dafür genutzt werden, aktive Frauen in der Politik sichtbar zu machen und Wege für Frauen in die Politik aufzuzeigen. Was brauchen wir, um Bedarfe von Frauen in der Politik umzusetzen? Wie können wir Frauen stärker an der Politik beteiligen? Darüber wollen wir sprechen. Für einen Imbiss ist gesorgt! Nähere Informationen finden sich auf der Internetseite des Veranstalters: www.barnim-netzwerk.de.

 

  • 13.02.2019: Einladung zum Tanz gegen Gewalt an Frauen und Kindern

Am 14. Februar 2019 findet auf dem Eberswalder Marktplatz im Rahmen der weltweiten Kampagne ONE BILLION RISING eine Tanzaktion gegen Gewalt an Frauen und Kindern statt. Die Stadt Eberswalde beteiligt sich an dieser Aktion gemeinsam mit dem Landkreis Barnim sowie dem FrauenNetzwerk Barnim. Um 16.30 Uhr hält Frau Dr. Sylvia Setzkorn, die kreisliche Beauftragte für Gleichstellung, Migration und Integration, einen Vortrag zum Thema. Im Anschluss tanzen Eltern und Kinder gemeinsam unter dem Motto "In Bewegung für Frieden und Respekt." Für die Demo-Veranstaltung wird um einen violett-blau-rosa Dresscode gebeten. Seit 2012 ruft ONE BILLION RISING immer am 14. Februar weltweit Mädchen und Frauen dazu auf, sich auf der Straße tanzend gegen Gewalt einzusetzen. "Ich freue mich, dass wir uns in Eberswalde nun in die Liste anderer deutscher Städte wie Leipzig, Bochum oder auch Potsdam einreihen und erstmals am weltweiten Aktionstag teilnehmen, durch Tanz und klare Worte ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen und hierdurch Solidarität zeigen", so Katrin Forster-König, Referentin für Generationen, Gleichstellung und Behinderung bei der Stadt Eberswalde.

 

  • 13.02.2019: Bündnistreffen im Rathaus

Bürgermeister Friedhelm Boginski traf sich am 12. Februar 2019 mit den Mitgliedern des Lokalen Bündnisses für Familie Eberswalde. Im Gespräch ging es insbesondere um die Frage, wie man Familien helfen kann, denen Armut droht oder die bereits davon betroffen sind. "Familien sind der wichtigste Bildungsträger. Deswegen ist es wichtig, zu sehen, an welchen Stellen wir als Kommune direkt helfen können", so der Bürgermeister. Zum Bündnistreffen kamen unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Agentur für Arbeit, des Jobcenters, der Stadtbibliothek, von Bildungsträgern und der beiden Eltern-Kind-Zentren in der Stadt. Sie berichteten von ihren Arbeitserfahrungen und Problemen, aber auch von Erfolgen. "Gerade Eltern-Kind-Zentren werden von den Familien sehr gut angenommen und leisten einen wichtigen Beitrag vor Ort", so Katrin Forster-König, Referentin für Generationen, Gleichstellung und Behinderung.

 

  • 02.02.2019: Projektbeginn - Bewegung á la Hengstenberg

Hengstenberg hält Einzug in die Kita "Gestiefelter Kater".  Am Freitag, dem 1. Februar 2019 wurde offiziell das Jahresprojekt "Bewegung á la Hengstenberg" in der städtischen Kita gestartet. Die namensgebende Pädagogin Elfriede Hengstenberg hat ein Spiel- und Bewegungskonzept entwickelt, dass die Bewegungsvielfalt der Kinder und ihr Selbstvertrauen stärken soll. Die Unfallkasse Brandenburg finanziert im Jahr 2019 das Projekt für 5 Kitas aus Brandenburg. Die Kita "Gestiefelter Kater" aus Eberswalde ist eine davon. Derzeit werden in der Einrichtung durch die 24 Erzieherinnen und Erzieher 155 Kinder betreut. Kitaleiterin Dörthe Schmidt ist stolz und voller Vorfreude auf die kommenden Monate. "Durch die zur Verfügung gestellten Spielgeräte ist es unserem Team möglich den Kindern das Spielen mir möglichst allen Sinnen bekannt zu machen. Freies Spiel ist von enormer Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung und einer vollen Bewegungsentwicklung unserer Kinder" bemerkt die Kitaleiterin. Ein Jahr lang wird die Kindertagesstätte im eigenen Haus die hölzernen Bewegungsmaterialien testen. Für die neuen Spielgeräte gibt es allerdings keine Spielanleitungen. Die Spielleiter, Balancierstange, das Wackel- und Rutschbrett sowie die kleine Kippschale und kleine Kipphölzer sollen von den Kindern spielerisch entdeckt werden. Die Kinder erleben, zu welchen Bewegungen ihr Körper fähig ist und spüren dabei Raum und Körpergrenzen. Beim Spielen gibt es fünf Regeln: Barfuß, nicht drängeln, nicht meckern, tue nur das, was du dir alleine zutraust und lass dir Zeit. Die Kita wird zudem zusammen mit der Kita "Rappel-Zappel" aus Hoppegarten an zwei Teamschulungen teilnehmen, sowie durch den Spielpädagogen Peter Fuchs pädagogisch beraten und begleitet. "Ziel sind starke und kompetente Kinder die spielerisch das Lernen lernen und somit Fit für die Schule sind", so Peter Fuchs. Auch Kerstin Ladewig, Leiterin des Amtes für Bildung, Jugend und Sport, freut sich auf das kommende Jahr und ist gespannt auf die Ergebnisse und Meinungen der Kinder, Eltern und Erzieher. "Eine tolle Entscheidung der Kita-Leitung die zur Förderung des eigenen Spiels und der Entwicklung der Kreativität sowie der motorischen Fähigkeiten für aller Kinder in der Einrichtung beiträgt".

 

  • Kita "Nesthäkchen" bekommt neue Schaukel

Für die Kinder der Kita "Nesthäkchen" in Finow brachte das neue Jahr auch ein neues Spielzeug. Für die 82 Kinder der Einrichtung wurde am 3. Januar 2019 eine neue Vogelnest-Schaukel übergeben. "Die Kinder sind begeistert von der neuen Schaukel und können gar nicht genug bekommen", so Erzieherin Franziska Herm. Das neue Spielgerät wurde zu fast gleichen Teilen aus den Mitteln der Kita sowie durch Unterstützung von Betrieben, wie der WHG, und Privatpersonen finanziert. Kathleen Weiß von der WHG. "Als die Kita an uns herantrat und anfragte, ob wir sie bei der Beschaffung unterstützen würden, mussten wir nicht lange überlegen. Wir sehen es als unsere Aufgabe als regionaler sozialer Träger solche Projekte zu unterstützen und freuen uns, dass die Kinder jetzt noch mehr Möglichkeiten zum Spielen haben." Das neue Spielgerät kostete insgesamt 1.800 EUR.

 

  • Bibliothek blickt auf ein gutes 2018 zurück

Das vergangene Jahr war aus Sicht der Stadtbibliothek Eberswalde mehr als erfolgreich. "Wir konnten 2018 fast 100 mehr aktive Nutzer*innen registrieren und insgesamt mehr als 1.000 Besucher*innen. Unsere Veranstaltungsangebote konnten wir ausbauen und auch die digitalen Angebote werden immer stärker genutzt", resümiert Bibliotheksleiterin Sabine Bolte erfreut. Die Stadtbibliothek im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio erfreut sich zunehmender Beliebtheit. "Wir haben uns zu einem Treffpunkt etabliert, an dem man nicht mehr nur still in den Büchern blättert. Hier können sich die Besucher*innen in dafür vorgesehenen Bereichen unterhalten, Spiele spielen, Kaffee trinken oder Veranstaltungen wie Lesungen und Gespräche nutzen", so Sabine Bolte. Die Bibliothek hat einen Bestand von mehr als 41.700 Medien, wozu Bücher, Magazine, CD und DVD oder Spiele gehören. Das Team der Einrichtung versucht, die Serviceangebote immer weiter auszubauen. So wurde im vergangenen Jahr eine refill-Wasserstation eingeführt oder eine Kooperation mit der Deutschen Zentralbücherei für Blinde in Leipzig geschlossen. "Menschen mit einer Seheinschränkung können sich mit in unserer Einrichtung kostenfrei in der Bibliothek in Leipzig anmelden und so einen sehr großen Bestand an Medien entsprechend ihrer Bedürfnisse nutzen", so die Bibliotheksleiterin. Eine weitere Veränderung für die Nutzer*innen bestand darin, dass die Versäumnisgebühr für Kinder deutlich gesenkt wurde. "Kinder sollen lernen, mit Abgabeterminen umzugehen. Jedoch sollen sie nicht durch hohe Gebühren bestraft werden. Zukünftig wird es auch eine Erinnerungsmail geben, die die Nutzer*innen an den Rückgabetermin erinnert“, so die Leiterin. Weitere Ideen und Projekte sind für 2019 bereits geplant: ab März können in der Bibliothek ebook-Reader ausgeliehen werden, ein Angebot, um die Nutzer*innen mit neuen Medien vertraut zu machen. Auch soll die Reihe Bilderbuch-Kino weiter ausgebaut werden. Deshalb fand am Jahresanfang für Mitarbeiter*innen der städtischen Grundschulbibliotheken, für ehrenamtliche Vorleser*innen der Initiative Lesezauber, Mitarbeiter*innen der Stadtbibliothek und der Partnerbibliotheken eine Fortbildung "Geschichten erzählen mit Kamishibai" für Kitagruppen und Grundschüler*innen statt. Im Rahmen dieser Weiterbildung haben die Teilnehmer*innen gelernt, noch stärker die Fantasie der Kinder anzusprechen, sie stärker zum Erzählen und Mitmachen zu motivieren. Als sehr erfolgreich erwies sich im vergangenen Jahr die Aktion „Blind date mit der Bibliothek“. Das Bibliotheksteam hat Bücherpakete in Geschenkpapier verpackt und die Nutzer*innen konnten sich einen Überraschungsstapel ausleihen. „Die Aktion wollen wir in diesem Jahr wiederholen, der Zuspruch war enorm“, so die Bibliotheksleiterin. Auch für die Kleinsten gibt es eine Neuerung. Demnächst können sogenannte Tonie-Figuren samt Box in der Bibliothek ausprobiert werden. Ob Kuh Lieselotte oder Ella – viele Vorbilder der Kinder erzählen per MP3-Technik fantastische Geschichten.

 

  • Wenn Berlin nicht mehr passt - Probewohnen in Eberswalde

Den Gedanken, Berlin zu verlassen und in das Umland zu ziehen, verfolgt das Paar Andreas Schmidt und Tabea Woydt mit Tochter Kalea bereits seit einiger Zeit. Berlin sei ihnen zu voll, zu laut, zu teuer und zu dreckig für Familien geworden, erzählen die Eltern. Eberswalde liegt zwar etwas außerhalb des bisherigen "Suchradius", aber mit der Bahn sei Eberswalde ja gut angebunden - und eine in Eberswalde lebende Bekannte sei ganz begeistert von der Stadt im Barnim. Mit einem Präsentkorb empfing Yvonne Affeldt vom Amt für Wirtschaftsförderung und Tourismus zusammen mit Sandra Folgmann von der städtischen Wohnungsbau- und Hausverwaltungs GmbH am 8. Oktober 2018 die junge Familie vor der "Probewohnung" in der Steinstraße. Dort wohnen die Drei in einer zentral gelegenen komplett ausgestatteten Gästewohnung für eine Woche und erkunden die Stadt. Für Tochter Kalea stehen dabei ein Besuch im Freizeitbad "baff" und im Zoo ganz oben auf der Liste. Außerdem plant die Familie einen Besuch im Familiengarten. Aufgefallen war der Familie das Probewohnen in Eberswalde durch Plakate an der Berliner Ringbahn. Die Eberswalder Wohnungsbau- und Hausverwaltungs-GmbH bietet es zusammen mit dem Amt für Wirtschaftsförderung interessierten potenziellen Zuzügler*innen an.

 

  • Austausch von Spielgeräten

In diesem Jahr standen insgesamt 50.000 EUR für die Neubeschaffung von Spielgeräten im Stadtgebiet von Eberswalde zur Verfügung. Durch das Tiefbauamt der Stadt wurden hauptsächlich alte Spielgeräte ersetzt. So wurden im Westendweg eine Nestschaukel und eine Kletterkombination aufgestellt. Im Park am Weidendamm wurden zwei Federtiere ausgetauscht und zwei neue Tischtennisplatten aufgebaut. Für die Spielplätze in der Walter-Kohn-Straße und Am Grenzfließ wurden neue Karusselle geliefert. Auf dem Spielplatz in Tornow befindet sich nun ebenfalls eine neue Tischtennisplatte. Weiterhin wurden alte und desolate Wippen auf den Spielplätzen in der Anne-Frank-Straße, am Luisenplatz und in der Neue Straße ausgetauscht. Im Eberswalder Ortsteil Spechthausen wird in diesem Herbst ein neuer Spielplatz auf dem Sportplatzgelände entstehen. Hier werden demnächst eine Schaukel mit Nestschaukel und eine Kletterkombination mit Rutsche montiert. Für den Park am Weidendamm wird ein neues Schwebeband erwartet, welches das alte Band zum Balancieren ersetzt. Ebenfalls für den Park Am Weidendamm wurde ein neues Spielhaus mit Rutsche und Bänken für die jüngeren Kinder beauftragt. 

 

  • "Die Regeln des Sommers"

Die Stadtbibliothek lädt am Mittwoch, dem 22. August 2018, um 20 Uhr, zu einer besonderen Buchvorstellung ein. Die Gäste können sich auf einen Musikbilderbogen für Flöte, Klarinette, Klavier, Elektronik und Videoprojektionen freuen. Das Buch "Regeln des Sommers" des australischen Illustrators und Autors Shaun Tan richtet sich zwar primär an Kinder, doch das Ensemble Quillo macht daraus ein Stück für Menschen jeden Alters. Die Geschichte begleitet ihre Protagonist*innen über einen Sommer. Lose verknüpft, entstehen im Zusammenspiel mit der Musik assoziative Bildwelten. Wiederkehrende musikalische Motive und Situationen eröffnen im Zusammenwirken mit den projizierten Bildern eine ganz eigene musikalische Les- und Gangart und eine faszinierende Bilderwelt. Komplexität, die stets fasslich und zugänglich bleibt - für offene Ohren jeden Alters. Der Eintritt zu dieser besonderen Lesung kostet 6 EUR, ermäßigt 3 EUR. Die Bibliothek befindet sich im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio in der Puschkinstraße 13.

 

  • Familienwegweiser soll aktualisiert werden

Das Markenzeichen des Eberswalder Familienwegweisers ist vor allem die umfangreiche themenbezogene Übersicht an Hilfs-, Beratungs- und Unterstützungsangeboten in der Stadt. "Der Wegweiser ist eine konkrete Hilfe für alle Generationen, die in unterschiedlichen Themenfeldern gezielt angesprochen werden, zum Beispiel in den Bereichen Familien-, Sozial- und Gesundheitsberatung oder bei Angeboten für Seniorinnen und Senioren oder im Bereich Freizeit und Begegnung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene", so die Familienreferentin Katrin Forster-König. Nun soll das beliebte Verzeichnis überarbeitet werden. Die Broschüre ist im Rathaus kostenfrei erhältlich und liegt zudem an vielen weiteren öffentlichen Orten aus, insbesondere da, wo Familien sich regelmäßig aufhalten, vorbeikommen oder erreichbar sind. Der Eberswalder Familienwegweiser wird vom Lokalen Bündnis für Familie Eberswalde herausgegeben und von der Stadt Eberswalde finanziert, er erscheint im zweijährigen Turnus mit einer Auflagenhöhe von 3.000 Stück. Im kommenden Jahr soll die nunmehr siebente Ausgabe des Familienwegweisers herausgegeben werden.

 

  • 100.000ster Zoobesucher begrüßt

Eberswaldes Zoodirektor Dr. Bernd Hensch und Bürgermeister Friedhelm Boginski standen am 29. Juni 2018 mit Blumen, Präsenten und kleiner Tierparade am Eingang der beliebten Einrichtung. Sie begrüßten mit Denny Gräben, seiner Frau Shenia und den beiden Kindern Fabienne und Levi die 100.000sten Zoobesucher*innen. Die Familie aus Berlin machte zum wiederholten Male einen Ausflug in Zoo und wurde mit der feierlichen Begrüßung überrascht. Als Geschenk konnten sie sich über eine Familienjahreskarte freuen, die die Vier aus Berlin Kaulsdorf rege nutzen wollen. "Wir mögen den Eberswalder Zoo sehr, wegen seiner Größe, der Lage im Wald und den Spielplätzen", so Denny Gräben. Mit den Besucherzahlen ist Zoodirektor Dr. Bernd Hensch mehr als zufrieden. "Im Vergleich zum Vorjahr waren schon 6.000 Besucherinnen und Besucher mehr hier. Das ist toll. Bisher ist das Wetter für den Zoo auch einfach gut", so der Leiter des Zoos. Zu den Besuchermagneten gehören derzeit der Tigernachwuchs und der noch junge, weiße Löwe. Insgesamt sind im Zoo Eberswalde mehr als 1.500 Tiere zu bestaunen.

 

  • Zu Besuch beim Netzwerk Gesunde Kinder

Wie familienfreundlich ist Eberswalde? Dieser Frage geht Bürgermeister Friedhelm Boginski auf seinen Stippvisiten immer wieder nach. Am 28. Juni 2018 besuchte er das Netzwerk Gesunde Kinder Barnim Nord und die Geburtsstation des Werner Forßmann Krankenhauses. "Das Interesse junger Familien, sich im Berliner Umland anzusiedeln, nimmt zu. Drei Kriterien sind für die Ortswahl ganz entscheidend", sagt der Eberswalder Bürgermeister. "Außer der Qualität des Wohnens und die Verkehrsanbindung sind es Kita-Plätze und weitere Angebote für Kinder." Ein besonderes Angebot ist das Netzwerk Gesunde Kinder Barnim Nord. Es bietet allen Eltern mit Kindern im Alter bis zu drei Jahren eine kostenlose beratende Begleitung an. Im Büro des Netzwerkes auf dem Gelände des Werner Forßmann Krankenhauses berichteten die Organisatorinnen des Netzwerkes und Netzwerk-Patinnen dem Rathauschef von ihrer Arbeit und aktuellen Erfahrungen. Insgesamt 68 ehrenamtliche Patinnen sind derzeit für das Netzwerk tätig. Sie besuchen Familien, unterstützen sie in Fragen der gesunden Entwicklung des Kindes, laden zu Elternkurse und zum Austausch ein. Beliebt sind beispielsweise Anleitungen zur Babymassage oder zur Tragetechnik im Tuch und andere praktische Tipps, aber auch Informationen zu weiterführenden Hilfen nach jeweiligem Bedarf. 240 teilnehmende Familien nutzen gegenwärtig das Angebot. "Es richtet sich grundsätzlich an alle Familien", betonte Dr. Dieter Hüseman, Chefarzt der Kinderklinik des Krankenhauses, die zugleich Trägerin des Netzwerkes ist. "Natürlich gibt es Eltern mit mehr oder weniger Unterstützungsbedarf. Doch völlig unabhängig davon profitieren alle, die am Netzwerk teilnehmen. Allein die Begegnung untereinander geht bei den Treffen von Netzwerkfamilien weit über die üblichen Spielplatzgespräche hinaus. Zugleich gibt es messbare Wirkungen der Netzwerkarbeit. So ergaben Analysen von Schuleignungsuntersuchungen des Landesgesundheitsamtes, dass die Kinder von im Netzwerk geschulten Eltern beispielsweise in der Sprachentwicklung im Durchschnitt sehr gut entwickelt waren und auch einen guten Impfstatus hatten", so Hüsemann. Die Stippvisite des Bürgermeisters schloss auch die Kreißsäle, die Frühgeborenenstation und das Stillcafé des Krankenhauses ein. Erfreulicherweise werden in Eberswalde schon seit mehreren Jahren konstant hohe und wachsende Geburtenzahlen verzeichnet. "Wir nutzen die Möglichkeit, die Mütter direkt auf der Wochenstation persönlich über das Netzwerkangebot zu informieren", berichtete Netzwerkkoordinatorin Katrin Kaplick. Etwa ein Drittel der Eltern macht von der Möglichkeit Gebrauch. "Zwar ist das Internet heute voller Informationen, doch besteht immer noch ein  bedeutsamer Unterschied darin, wenn man jemanden mit Facherfahrung persönlich fragen und mit anderen dabei ins Gespräch kommen kann", sagte Kinderkrankenschwester Susanne Potoscár, die das Stillcafé leitet. "Wir können wirklich mit Stolz auf die Angebote zur Geburt und zur gesunden Entwicklung von Kindern in unserer Stadt und der Region verweisen", sagte Bürgermeister Friedhelm Boginski und sicherte allen Beteiligten seine volle Unterstützung zu. "Insbesondere danke ich den vielen Patinnen, die sich ehrenamtlich engagieren." Wer Interesse hat, sich an der Patenarbeit im Netzwerk zu beteiligen, ist herzlich willkommen. Telefonisch sind die Ansprechpartnerinnen unter Nummer 03334/691826 zu erreichen. Am 1. September 2018 wird das Netzwerk in Eberswalde sein jährliches Kinderfest veranstalten. Auch in diesem Rahmen kann man mit den Organisatorinnen ins Gespräch kommen.

 

  • Vierfache Jubiläumsfeier

Auf gleich vier Jubiläen stieß die Bürgerstiftung Barnim Uckermark am 16. Juni 2018 im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio an. Im Rahmen einer großen Geburtstagsfeier blickte sie zurück auf 10 Jahre Freiwilligenagentur, 10 Jahre KinderUni, 15 Jahre Lesezauber und 15 Jahre Bürgerstiftung selbst. Stiftungsratsvorsitzende Marieta Böttcher und Geschäftsführer Kai Jahns konnten viele Gründungsmitglieder und Mitglieder, Partner*innen, Unterstützer*innen und Freunde willkommen heißen. Anke Pätsch vom Bundesverband Deutscher Bürgerstiftungen betonte, wie gut und wichtig die Arbeit der Bürgerstiftung ist. "Die Idee der Bürgerstiftungen kommt aus Amerika, in Deutschland gibt es aktuell etwa 300. Ihre Bürgerstiftung strahlt durch ihre besonderen Projekte heraus wie dem Barnimer Flüchtlingsfonds, wodurch ganz unbürokratisch und schnell durch Spenden geholfen werden kann, zum Beispiel wenn ein Dolmetscher im Krankenhaus benötigt wird." Auch Brandenburgs Chef der Staatskanzlei, Thomas Kralinski, lobte die Arbeit der Stiftung ausdrücklich. "In Brandenburg haben Sie Pionierarbeit geleistet, denn die Bürgerstiftung Barnim Uckermark war die erste im Land." Kralinski betonte auch die Bedeutung der Partner in der Realisierung der Projekte. Zu den Partnern der ersten Stunde gehört die Stadt Eberswalde. Anfangs half sie mit Büroräumen aus, mittlerweile finanziert sie einen Großteil der Kosten der Freiwilligenagentur. "Das Besondere der Bürgerstiftung Barnim Uckermark ist, dass sie ein Produkt der Zeit, eine Antwort auf die Geschehnisse in den 90er Jahren in Eberswalde ist. Vor allem geht es ihr um die Förderung der demokratischen Zivilgesellschaft, um Bildung für alle und die Unterstützung des Allgemeinwohls", so Sozialdezernent Prof. Dr. Jan König. Zu den bekanntesten Projekten gehört die Initiative Lesezauber, wobei das Interesse an Büchern, am Lesen bei Kindern mit Hilfe von besonderen Vorleseaktivitäten geweckt werden soll. Die KinderUni, die in Kooperation mit der Eberswalder Hochschule für nachhaltige Entwicklung jährlich organisiert wird, ist für ihre speziellen Vorlesethemen ebenfalls überregional bekannt.

 

  • Bürgermeister sagt "Danke"

Bürgermeister Friedhelm Boginski empfing am Donnerstag, dem 14. Juni 2018, engagierte Seniorinnen und Senioren der Stadt, um ihnen seinen Dank für ihren oft intensiven und ehrenamtlichen Einsatz auszusprechen. In seiner Ansprache machte er deutlich, dass er insbesondere auch die Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat schätzt, auf dessen Vorschlag etliche der Seniorinnen und Senioren ausgewählt worden waren. Dass die Arbeit der Seniorinnen und Senioren Eberswalde prägt und auch zur Attraktivität für junge Familien beiträgt, schätzt er sehr. "Wir stellen fest, dass Ältere und junge Familien in unsere Stadt ziehen und es attraktiv finden, dass Eberswalde eine Stadt ist, die erkennbar ist. Und dazu tragen unsere Seniorinnen und Senioren bei", so der Bürgermeister. Im Anschluss gab es eine Vorstellungsrunde, in der Gelegenheit war, das individuelle Engagement und die Aktivitäten vorzustellen. Dabei konnten auch Wünsche und Fragen gestellt werden, die Friedhelm Boginski sammelte und im Anschluss beantwortete. Ein positives Ergebnis der Zusammenkunft war übrigens auch, dass der Seniorenbeirat in der Vorstellungsrunde mit Ursula Groß eine Dolmetscherin für den Austausch mit einem polnischen Seniorenbeirat fand. Zum Abschluss der Veranstaltung erhielten alle Seniorinnen und Senioren ein kleines Präsent als Dankeschön.

 

  • Familienpass vorgestellt

Der neue Familienpass Brandenburg 2018/2019 ist erschienen. Der Freizeit- und Ausflugsplaner hält insgesamt 522 Freizeitangebote für Brandenburg und Berlin bereit. Er bietet mindestens 20 Prozent Rabatt sowie teilweise sogar freien Eintritt für Kinder. Brandenburgs Familienministerin Diana Golze und Dieter Hütte, Geschäftsführer der Brandenburger Tourismus-Gesellschaft TMB, kamen am 15. Juni 2018 extra in den Eberswalder Zoo, um gemeinsam mit Zoodirektor Dr. Bernd Hensch den neuen Pass gemeinsam vorzustellen. "Der Zoo gehört zu den beliebtesten Angeboten im Familienpass. Er ist immer unter den Top 3", so Dieter Hütte. Die ersten Familienpässe erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1c der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule in Eberswalde. Die Schülerinnen und Schüler um Lehrerin Marion Bartsch waren ganz aus dem Häuschen. Sie erhielten neben dem Pass noch kleine Kuscheltiere aus dem Zoo, coole Rucksäcke und durften samt Ministerin Pinguine füttern und Aras streicheln. Der 390-Seiten starke Familienpass ist vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 gültig. Er ist landesweit im Handel für 2,50 EUR pro Stück erhältlich. Der Pass erscheint bereits in der 13. Auflage. "Der Familienpass ist mit seinen zahlreichen Ideen der ideale Begleiter für Ausflüge im besonders familienfreundlichen Abenteuerland Brandenburg. Es gibt viel zu entdecken! Der Pass ermöglicht es Familien, schnell einen Überblick zu Freizeitangeboten aus den Bereichen Natur, Bildung, Sport und Spaß zu bekommen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und das Beste: Mit dem Familienpass sparen Familien bares Geld, ohne auf gemeinsam verbrachtes Freizeitvergnügen verzichten zu müssen", so die Ministerin. Der Familienpass Brandenburg bietet einen Überblick über Familien-Ausflugsziele im ganzen Land. Gerade für die bevorstehenden Sommerferien ist der Pass ein toller Ratgeber für Ausflüge und Unternehmungen. Zu den neuen Höhepunkten im neuen Familienpass gehören der Affen-Zoo Jocksdorf e. V. in Neiße-Malxetal, das Bungis Adventure Golf in Joachimsthal oder das Sport- und Freizeitbad blu in Potsdam.
Im Rahmen des Familienpass-Gewinnspiels 2017 konnten die Familien wieder ihre Lieblingsanbieter im Familienpass nennen: Irrlandia - der MitMachPark, das Tropical Islands Resort und der Zoologische Garten Eberswalde sind die Top 3 der beliebtesten Ziele. "Über diese Auszeichnung freue ich mich besonders. Alle Familien sind herzlich eingeladen, den Eberswalder Zoo in den Sommerferien zu besuchen. Unsere Zooschule wird täglich tolle Angebote zum Mitmachen, Lernen und Staunen bereithalten", so Dr. Bernd Hensch. Erhältlich ist der Familienpass zum Beispiel in der Touristeninformationen der Stadt Eberswalde in der Steinstraße 3.

 

  • Fazit Familienwoche

Zufrieden zeigt sich die Organisatorin Katrin Forster-König mit der vierten Eberswalder Familienwoche, die rund um den 15. Mai 2018 stattfand. "Wir hatten viele Veranstaltungen für Familien, tolle Nachmittage in den Kitas und vor allem einen sehr fachlichen Austausch", so die Beauftragte für Gleichstellung, Behinderung und Familien. Herzstück der Familienwoche war in diesem Jahr das offene Bündnistreffen, an dem viele interessierte Bürgerinnen und Bürger, Akteure aus der Bildungs- und Sozialarbeit und auch Unternehmer teilnahmen. Seit 2007 gibt es das lokale Bündnis für Familie in Eberswalde, das sich als Impulsgeber für eine familienfreundliche Stadt versteht. "Doch in der Vergangenheit war von dem Bündnis, dass eigentlich aus 60 Akteuren besteht, nicht viel zu spüren. Deshalb war es mir wichtig, das Bündnis im Rahmen der Familienwoche zu reaktivieren und neue Formen der Zusammenarbeit auszuloten", so Katrin Forster-König. Sie ist froh, dass dieser Schritt getan ist und alle an einem Fortbestehen interessiert sind. Noch im Juni soll ein erstes Arbeitstreffen geben. Dabei sollen die Themen bearbeitet werden, die während der Familienwoche als Wünsche und Herausforderungen an eine familienfreundliche Stadt genannt wurden. "Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für alle die größte Herausforderung. Sauberkeit und Ordnung, Kitaplätze, Kultur- und Sportangebote und deren bessere Kommunikation gehören ebenso zu den Wünschen vieler Eltern", so die Familienbeauftragte. "Eberswalde soll sich weiter zu einer familienfreundlichen Stadt entwickeln, deshalb nehmen wir die Anregungen und Wünsche sehr ernst. Ich selbst werde beispielsweise zukünftig nicht nur Unternehmens- und Kitabesuche als Bürgermeister durchführen, sondern auch gezielt Akteure und Einrichtungen im Bereich der Familienberatung und -förderung besuchen", so Friedhelm Boginski. "Alle Themen und Wünsche, die im Rahmen der Familienwoche zusammengetragen wurden, werden das Lokale Bündnis und die Verwaltung bündeln und bearbeiten", so Katrin Forster-König. Auch im kommenden Jahr wird es rund um den internationalen Tag der Familie eine Familienwoche in Eberswalde geben. Am Format soll ebenso gemeinsam mit dem Bündnis gefeilt werden. "Klar ist aber, dass es Angebote für alle Generationen geben wird", so die Beauftragte.

 

  • Farbentag in der Kita "Villa Kunterbunt"

Gelb, gelb, gelb sind alle meine Kleider – dieses Lied steht symbolisch für den Aktionstag der Kita Villa Kunterbunt am 16. Mai 2018 in Finow. "Wir feiern heute unseren Farbentag. Und in diesem Jahr wird sich alles um die Farbe Gelb drehen", so Kitaleiterin Inke Finn. Da gleichzeitig die Eberswalder Familienwoche stattfindet, wird das traditionelle Farbenfest mit einem Nachmittag für die gesamte Familie kombiniert. Ob gelbe Schmetterlinge basteln, malen oder Nudelketten fädeln, bei gemeinsamen Aktionen können Eltern und Kinder gemeinsam und mit Spaß kreativ sein und Gespräche mit anderen Eltern und dem Kita-Team stattfinden.

 

  • Familienwoche

Das Lokale Bündnis für Familie Eberswalde lädt am Internationalen Tag der Familie am kommenden Dienstag, dem 15. Mai 2018, zu einem offenen Bündnistreffen ein. Damit beteiligt sich das Bündnis im Rahmen der Familienwoche am bundesweiten Aktionstag der Initiative "Lokale Bündnisse für Familie". Zum Auftakt des Bündnistreffens wird es das Bildbuchkino "Du gehörst dazu: Das Große Buch der Familie" zu hören und sehen geben - vorgetragen durch den Bürgermeister und Schirmherren des Lokalen Bündnisses für Familie Eberswalde. In lockerer Atmosphäre darf anschließend rege diskutiert, mitgeredet und mitgestaltet werden: "An verschiedenen sogenannten Murmeltischen werden wir uns zum einen die Frage stellen, wie es mit dem Lokalen Bündnis hier in Eberswalde weitergehen soll", so Katrin Forster-König, die das Bündnis und die diesjährige Familienwoche insgesamt koordiniert. Kreativ und ergebnisoffen soll mit den Bündnispartnern eine gemeinsame Verständigung zum künftigen inhaltlichen Profil des Bündnisses gearbeitet werden, wobei Aspekte wie eine bessere Vernetzung der bestehenden Angebote erörtert werden können, aber auch Projektideen wie der Ausbau einer flexiblen Nachmittagsbetreuung besprochen werden können. An weiteren Murmeltischen geht es zum anderen um die Frage, wie die Familienfreundlichkeit in der Stadt Eberswalde insgesamt zu bewertet wird. "Zum großen Thema der Vereinbarkeit von Familiensorge- und Berufsarbeit werden wir mit Hilfe eines Quiz ins Gespräch kommen", so Eberswaldes Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte: 26 Fragen rund um die "Vereinbarkeit von A bis Z" werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Murmeltisches einladen, auch über die lokalen Angebote in Eberswalde zu sprechen. Mit einem Ideenspaziergang wird das Bündnistreffen gegen 19 Uhr ausklingen. Das offene Treffen des Lokalen Bündnisses für Familie Eberswalde findet am 15. Mai 2018 ab 16.30 Uhr in der Stadtbibliothek, in der Puschkinstraße 13 statt. Eine Betreuung von Kindern im Alter von 2 bis 10 Jahren kann über das Eltern-Kind-Zentrum Stadtmitte sichergestellt werden; hierfür ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Die Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" wurde 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. Ein Lokales Bündnis für Familie ist der Zusammenschluss verschiedener gesellschaftlicher Gruppen sowie Akteuren mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern und somit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen. Anmeldungen für die Kinderbetreuung sowie für den Seniorennachmittag am 17. Mai 2018 sind möglich unter Telefon 03334/64503 oder per E-Mail unter k.forster-koenig@remove-this.eberswalde.de.

 

  • Lesekoffer übergeben

2 Koffer mit Medien zur vorurteilsfreien Erziehung konnte der Kulturamtsleiter Dr. Stefan Neubacher am Montag von DREIST e. V. für die Stadtbibliothek in Empfang nehmen. Der Verein DREIST berücksichtigt in seiner Bildungs-, Sozial- und Beratungsarbeit die unterschiedlichen Lebenssituationen von Mädchen und Frauen, Jungen und Männern Zu den Zielen gehört der Abbau von Benachteiligungen, selbstbestimmtes Handeln zu stärken, ein positives Lebensgefühl und Wissen und Lebensfreude zu vermitteln. Stadt und Verein arbeiten an verschiedenen Stellen gemeinsam an diesen Themen. "Wir freuen uns sehr über dieses Geschenk! Unser Haus, das Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio mit Sitz unserer Bibliothek ist dem Geist der Toleranz und Vielfalt verpflichtet. Deshalb passt das wunderbar", sagt Dr. Neubacher. Die in den Koffern enthaltenen Medien, darunter Spiele und Bücher, ergänzen den in der Bibliothek schon vorhandenen Bestand an pädagogisch hochwertigen Medien zur vorurteilsfreien Erziehung sehr gut. Pädagogische Einrichtungen wie Kitas und Schulen können die beiden Koffer in der Bibliothek während der Öffnungszeiten für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ausleihen.

 

  • Großes Lesen in der Stadt

"Alles Murks" lautete der Titel des Buches, aus dem Bürgermeister Friedhelm Boginski am 24. April 2018 vorlas. Seine Zuhörerinnen und Zuhörer, Viertklässler der Grundschule Finow, lauschten gespannt den Ferienerlebnissen von Polly und ihrem Großvater. Der Bürgermeister der Stadt gehört fest zu den Stammvorlesern der großen Leseaktion, die immer rund um den Welttag des Buches in der Bibliothek, der Sparkasse, der Arbeitsagentur und des Buchladen Mahler stattfindet. "Als mehrfacher Opa bin ich ein geübter Vorleser. Außerdem lese ich selbst sehr gern", verriet er den Grundschüler*innen, die allesamt die Arme reckten bei der Frage, ob sie denn gerne lesen. Das Interesse an Büchern, ans Lesen zu wecken und die Lesekompetenzen zu stärken sind die Grundanliegen des Welttages. Viele Kitas und fast alle Grundschulen nehmen deshalb den Aktionstag gerne an. Bibliotheksleiterin Sabine Boldte freut sich, dass ihre Einrichtung seit Jahren zu den festen Leseorten des Aktionstages gehört. "Die Stadtbibliothek versteht sich als Treffpunkt und deshalb sind wir bei solchen Veranstaltungen sehr gern dabei." Bereits einen Tag zuvor, am eigentlichen Welttag des Buches hieß es "Wunderbare Märchenwelt" in der Kita Pusteblume. Die städtische Kita in Finow mit dem Schwerpunkt Leseförderung hatte an diesem Tag in allen Gruppen Leseaktionen mit viel Spaß zu bieten. Unter anderem gab es ein Lesetheater, ein märchenhaftes Frühstücksbuffet, Märchenrätsel und viele Geschichten, die vorgelesen wurden. "Seit acht Jahren haben wir den Schwerpunkt Leseförderung in unserem Kitakonzept. In unserer Einrichtung wird täglich gelesen und deshalb ist der Welttag des Buches für uns ein ganz selbstverständlicher Aktionstag, den wir gern aufgreifen. Viele Eltern haben uns geholfen, den Tag zu gestalten", so Kitaleiterin Brigitte Kleiner. Demnächst will die Kita eine Lesetauschecke einrichten. "Davon haben dann alle Kitakinder und Eltern etwas", ist sich die Leiterin sicher. Den Welttag des Buches gibt es seit 1995. Er wurde von der UNESCO initiiert und findet immer am 23. April statt. Die Freude am Lesen wurde in Eberswalde in diesem Jahr an zwei Tagen gefeiert. Am Welttag selbst und einen Tag später in vielen Einrichtungen in der Stadt.

 

  • Auszeichnung für besonders ehrenamtlich engagierte Menschen

"Der römische Philosoph Cicero sagte einmal: Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen. Diese Schuld wollen wir uns keinesfalls anlasten und tatsächlich sagen wir in der Stadt Eberswalde regelmäßig und vor allem sehr gern danke. Dieser Dank gilt den vielen ehrenamtlich Tätigen", so Bürgermeister Friedhelm Boginski am 20. März 2018 während der Ehrenamtsauszeichnung im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio. Einmal im Jahr zeichnen die AG Ehrenamt und der Bürgermeister besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Eberswalde für ihre ehrenamtliche Arbeit aus. Am 20. März 2018 wurden 32 Engagierte im Saal des Bürgerbildungszentrums Amadeu Antonio geehrt. Im Vorfeld hatte die Arbeitsgruppe "Ehrenamt", die seit 2017 von der Stadtverordneten Monique Schostan geleitet wird, um Vorschläge aus der Bevölkerung gebeten. Vorgeschlagen werden konnte, wer beispielsweise im Vereins- und Breitensport tätig ist, im Kultur- und Kunstbereich, im Natur-, Klima- und Umweltschutz, in der Flüchtlingsarbeit sowie der Migration und Integration, in der Nachbarschaftshilfe und der Seelsorge, in der Familienförderung sowie der Kinder- und Jugendarbeit, im kommunalen Ehrenamt, bei der Gestaltung der Städtepartnerschaften sowie in allen anderen Bereichen, in denen das Ehrenamt die Aufgaben anderer Träger begleitet und unterstützt. Auch konnten Vereine und Initiativen vorgeschlagen werden, ebenso Unternehmen, die sich uneigennützig und in besonderem Maße für das Gemeinwohl der Stadt einsetzen. Mit der feierlichen Auszeichnung soll das Ehrenamt einmal mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. "Wir wollen zeigen, dass es in Eberswalde wirklich viele Menschen gibt, die nicht nur an sich selbst denken. Wir wollen zeigen, dass es in unserer Stadt einen riesigen Schatz gibt, auf den wir bauen können", so der Bürgermeister.

 

  • Lesen mit anderen Sinnen

In der Stadtbibliothek Eberswalde gibt es ein erweitertes Angebot für Menschen mit Seheinschränkungen. Die Bibliothek kooperiert fortan mit der Deutschen Zentralbibliothek für Blinde (DZB) in Leipzig. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde am 22. Januar 2018 in der Stadtbibliothek im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio durch Bürgermeister Friedhelm Boginski, Bibliotheksleiterin Sabine Bolte und Carolin Schürer von der DZB unterzeichnet. Durch die Kooperation ist die Stadtbibliothek nun ein Ort, an dem auch Menschen mit Seheinschränkungen ein großes Angebot an Literatur nutzen können. Nutzerinnen und Nutzer, deren Sehkraft nachlässt, werden im Rahmen der Initiative "Chance Inklusion" vor Ort beraten. Ihnen stehen die barrierefreien Medien der DZB kostenfrei zur Verfügung, die sie über die Stadtbibliothek direkt bestellen können. "Wir selbst haben unseren Bestand an Großdruckbüchern und Hörbüchern bereichert. Aber nun können direkt mit Hilfe des Bibliotheksteams die Anmeldungen in der DZB vorgenommen werden. Wir bieten diesen Service gern mit an, es entstehen für die Nutzerinnen und Nutzer keine Kosten, sie erhalten aber eine viel größere Auswahl an Medien", so Bibliotheksleiterin Sabine Bolte. Bürgermeister Friedhelm Boginski zeigte sich auch begeistert "Ich selbst lese gern und viel und freue mich, dass wir durch die Zusammenarbeit die Angebote Menschen mit Seheinschränkungen erweitern können. So ist die Bibliothek auch für Menschen mit Seheinschränkungen ein Ort des Treffens und die Stadt wieder ein Stückchen mehr eine barrierefreie Stadt." Die DZB ist Deutschlands älteste Blindenbücherei. Dort werden Punktschriftbücher, Hörbücher und Punktschriftnotenbücher verliehen und produziert. "Wir verschicken die Medien direkt an die Nutzerinnen und Nutzer und vermitteln gern auch weitere nützliche Informationen", so Carolin Schürer von der DZB. Die Vereinbarung zwischen beiden Institutionen wurde im Rahmen eines Aktionstages für Menschen mit Seheinschränkungen eingebettet. "Der Tag soll Interessierten und Betroffenen einen Eindruck davon vermitteln, wie vielfältig und kreativ der Zugang zu Literatur und Information für sehbehinderte Menschen gestaltet werden kann", so Katrin Forster-König, die Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte der Stadt Eberswalde. Eine Ausstellung der Deutschen Zentralbücherei für Blinde ist bis zum 22. Februar 2018 in der Bibliothek Eberswalde zu sehen und präsentiert Medien der besonderen Art: Vom Tastbilderbuch "Der Grüffelo" bis hin zu taktilem Kartenmaterial, Noten in Punktschrift und barrierefreien Hörbüchern. Die Exponate können vor Ort "ertastet" und ausprobiert werden. Mehr als eine Million blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland können ihre Bücher nicht einfach im Laden kaufen.

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