Aktuelles

  • ANKÜNDIGUNG: Einladung zum Tanz gegen Gewalt an Frauen und Kindern

Am 14. Februar 2019 findet auf dem Eberswalder Marktplatz im Rahmen der weltweiten Kampagne ONE BILLION RISING eine Tanzaktion gegen Gewalt an Frauen und Kindern statt. Die Stadt Eberswalde beteiligt sich an dieser Aktion gemeinsam mit dem Landkreis Barnim sowie dem FrauenNetzwerk Barnim. Um 16.30 Uhr hält Frau Dr. Sylvia Setzkorn, die kreisliche Beauftragte für Gleichstellung, Migration und Integration, einen Vortrag zum Thema. Im Anschluss tanzen Eltern und Kinder gemeinsam unter dem Motto "In Bewegung für Frieden und Respekt." Für die Demo-Veranstaltung wird um einen violett-blau-rosa Dresscode gebeten. Seit 2012 ruft ONE BILLION RISING immer am 14. Februar weltweit Mädchen und Frauen dazu auf, sich auf der Straße tanzend gegen Gewalt einzusetzen. "Ich freue mich, dass wir uns in Eberswalde nun in die Liste anderer deutscher Städte wie Leipzig, Bochum oder auch Potsdam einreihen und erstmals am weltweiten Aktionstag teilnehmen, durch Tanz und klare Worte ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen und hierdurch Solidarität zeigen", so Katrin Forster-König, Referentin für Generationen, Gleichstellung und Behinderung bei der Stadt Eberswalde.

 

  • Bündnistreffen im Rathaus

Bürgermeister Friedhelm Boginski traf sich am 12. Februar 2019 mit den Mitgliedern des Lokalen Bündnisses für Familie Eberswalde. Im Gespräch ging es insbesondere um die Frage, wie man Familien helfen kann, denen Armut droht oder die bereits davon betroffen sind. "Familien sind der wichtigste Bildungsträger. Deswegen ist es wichtig, zu sehen, an welchen Stellen wir als Kommune direkt helfen können", so der Bürgermeister. Zum Bündnistreffen kamen unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Agentur für Arbeit, des Jobcenters, der Stadtbibliothek, von Bildungsträgern und der beiden Eltern-Kind-Zentren in der Stadt. Sie berichteten von ihren Arbeitserfahrungen und Problemen, aber auch von Erfolgen. "Gerade Eltern-Kind-Zentren werden von den Familien sehr gut angenommen und leisten einen wichtigen Beitrag vor Ort", so Katrin Forster-König, Referentin für Generationen, Gleichstellung und Behinderung.

 

  • Bibliothek blickt auf ein gutes 2018 zurück

Das vergangene Jahr war aus Sicht der Stadtbibliothek Eberswalde mehr als erfolgreich. "Wir konnten 2018 fast 100 mehr aktive Nutzer*innen registrieren und insgesamt mehr als 1.000 Besucher*innen. Unsere Veranstaltungsangebote konnten wir ausbauen und auch die digitalen Angebote werden immer stärker genutzt", resümiert Bibliotheksleiterin Sabine Bolte erfreut. Die Stadtbibliothek im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio erfreut sich zunehmender Beliebtheit. "Wir haben uns zu einem Treffpunkt etabliert, an dem man nicht mehr nur still in den Büchern blättert. Hier können sich die Besucher*innen in dafür vorgesehenen Bereichen unterhalten, Spiele spielen, Kaffee trinken oder Veranstaltungen wie Lesungen und Gespräche nutzen", so Sabine Bolte. Die Bibliothek hat einen Bestand von mehr als 41.700 Medien, wozu Bücher, Magazine, CD und DVD oder Spiele gehören. Das Team der Einrichtung versucht, die Serviceangebote immer weiter auszubauen. So wurde im vergangenen Jahr eine refill-Wasserstation eingeführt oder eine Kooperation mit der Deutschen Zentralbücherei für Blinde in Leipzig geschlossen. "Menschen mit einer Seheinschränkung können sich mit in unserer Einrichtung kostenfrei in der Bibliothek in Leipzig anmelden und so einen sehr großen Bestand an Medien entsprechend ihrer Bedürfnisse nutzen", so die Bibliotheksleiterin. Eine weitere Veränderung für die Nutzer*innen bestand darin, dass die Versäumnisgebühr für Kinder deutlich gesenkt wurde. "Kinder sollen lernen, mit Abgabeterminen umzugehen. Jedoch sollen sie nicht durch hohe Gebühren bestraft werden. Zukünftig wird es auch eine Erinnerungsmail geben, die die Nutzer*innen an den Rückgabetermin erinnert“, so die Leiterin. Weitere Ideen und Projekte sind für 2019 bereits geplant: ab März können in der Bibliothek ebook-Reader ausgeliehen werden, ein Angebot, um die Nutzer*innen mit neuen Medien vertraut zu machen. Auch soll die Reihe Bilderbuch-Kino weiter ausgebaut werden. Deshalb fand am Jahresanfang für Mitarbeiter*innen der städtischen Grundschulbibliotheken, für ehrenamtliche Vorleser*innen der Initiative Lesezauber, Mitarbeiter*innen der Stadtbibliothek und der Partnerbibliotheken eine Fortbildung "Geschichten erzählen mit Kamishibai" für Kitagruppen und Grundschüler*innen statt. Im Rahmen dieser Weiterbildung haben die Teilnehmer*innen gelernt, noch stärker die Fantasie der Kinder anzusprechen, sie stärker zum Erzählen und Mitmachen zu motivieren. Als sehr erfolgreich erwies sich im vergangenen Jahr die Aktion „Blind date mit der Bibliothek“. Das Bibliotheksteam hat Bücherpakete in Geschenkpapier verpackt und die Nutzer*innen konnten sich einen Überraschungsstapel ausleihen. „Die Aktion wollen wir in diesem Jahr wiederholen, der Zuspruch war enorm“, so die Bibliotheksleiterin. Auch für die Kleinsten gibt es eine Neuerung. Demnächst können sogenannte Tonie-Figuren samt Box in der Bibliothek ausprobiert werden. Ob Kuh Lieselotte oder Ella – viele Vorbilder der Kinder erzählen per MP3-Technik fantastische Geschichten.

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